Geburtstagsspiele – Spanndene und lustige Spiele für einen Geburtstag

Spannende und lustige GeburtstagsspieleGeburtstage können schnell langweilig werden, wenn die Geburtstagsgeschenke übergeben wurden und das gemeinsame Kuchenessen vorüber ist. Häufig breitet sich dann Langeweile aus und es bilden sich kleine Grüppchen und einige Gäste sind sogar allein. Gute Geburtstagsspiele verhindern solch eine Phase effizient und sorgen dafür, dass alle Gäste mit einbezogen werden und gemeinsam bestens unterhalten werden. Unsere Spiele bieten für nahezu jeden Geschmack genau das richtige Spielprinzip und sorgen für Spannung, einige Lacher und Überraschungen.

 
Kostenlose Geburtstagsspiele für Kinder
Im Bereich der Kinderspiele finden Sie einige Spiele mit einem humorvollen Wettbewerbscharakter. Andere Spiele regen die Fantasie an und sorgen für lustige Momente. Es lohnt sich, mehrere dieser Spiele an einem Tag zu spielen. Diese Spiele machen in vielen Fällen auch Jugendlichen und junggebliebenen Erwachsenen richtig Spaß.

Kostenlose Geburtstagsspiele für Erwachsene
Die Erwachsenenspiele bieten einige Highlights. Von belustigender Unterhaltung bis hin zu mystischen Augenblicken sind dort thematische Ansätze zu finden. Für Jugendliche sind diese Kreationen ebenfalls bestens geeignet. Einige dieser Spiele können für Kinder umgestaltet werden.
 

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Spannende und lustige Kindergeburtstagsspiele
Hier finden Sie eine große Auswahl an spannende und lustige Spiele für einen schönen Kindergeburtstag.

Lustige und spanndende Geburtstagsspiele für Erwachsene
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Alle kostenlosen Geburtstagsspiele in einer Kategorie

Geburtstagsspiel: Gut gefühlt

Geschrieben von geburtstagswuensche.today am in Geburtstagsspiele für Erwachsene

Bei diesem Spiel geht es darum, Gegenstände, Flüssigkeiten, Personen, oder vergleichbare „Dinge“ zu erfühlen.

Benötigtes Spielmaterial
  • So viele gute Augenbinden, wie Spieler teilnehmen
  • Ein Blatt, auf dem die Namen aller Mitspieler in Spalten geschrieben werden (Punkte-Wertungsblatt)
  • Ein Blatt, einen Schreibstift und eine Schreibunterlage für jeden Mitspieler
  • Ein sechsseitiger Spielwürfel
Besonderes Spielmaterial
Jeder geladene Gast bringt ein gut verpacktes Präsent im Wert zwischen beispielsweise 5 und 10 Euro mit.

Spielvorbereitung
Das Punkte-Wertungsblatt wird vorbereitet.
Jeder schreibt links oben seinen Namen auf sein eigenes Blatt.
Jeder bekommt nun eine Augenbinde.
Es wird eine Sitzreihenfolge festgelegt.
Ein Startspieler wird bestimmt.

Spielbeginn und Spielverlauf
Der Startspieler verlangt nun von jedem anderen Spieler, dass er seine Augenbinde fest anlegt. Danach prüft der Startspieler, ob ein Spieler noch etwas sehen kann oder nicht.
Nun wählt sich der Startspieler irgend einen Gegenstand, eine unbeteiligte Person, eine Flüssigkeit in einem Gefäß oder etwas Vergleichbares. Nun lässt der Startspieler jeden anderen Spieler nach der Reihe das fühlen, was er sich ausgewählt hat. Jeder sollte dazu zirka 10 Sekunden Zeit bekommen, mehr nicht. Wenn ein Spieler bereits gefühlt hat, dann darf er laut sagen, was er denkt, was es ist. Dabei kann er einmal bluffen oder sogar das sagen, was er tatsächlich vermutet. Es kommt dabei auf die Taktik an, die ein Spieler nutzen will. Wenn alle Spieler gefühlt und einmal etwas dazu gesagt haben, dann geht es weiter. Der Startspieler entfernt nun das, was gefühlt wurde und schreibt es auf sein eigenes Blatt so genau wie möglich. Er schreibt zum Beispiel: Die linke Hand von meiner Mutter.
Nun dreht er sein Blatt um und sagt, dass alle ihre Augenbinden abnehmen sollen. Jeder dieser Spieler muss nun das Gefühlte so genau wie möglich geheim aufschreiben.

Dazu ein paar Beispiele
Anton schreibt als Antwort: Eine Hand.
Gabi schreibt: Eine Frauenhand.
Mika schreibt. Die linke Hand einer Frau
Silke schreibt: Die linke Hand von deiner Mutter.
Jochen schreibt: Die linke Hand von deinem Vater.

Wenn jeder mit dem Aufschreiben fertig ist, dann kommt es zur Bewertung. Zuerst zeigt der Startspieler das vor, was er auf seinen Zettel schrieb, damit jeder Spieler die exakte Antwort kennt.

Dem Startspieler stehen jetzt doppelt so viele Punkte zur Verfügung, wie Spieler gefühlt haben. In diesen Fall 5 Spieler x 2= 10 Punkte. Diese Punkte muss er nun so fair wie möglich vergeben. Es wurde bewusst ein schwieriges Beispiel gewählt.
Er gibt Silke 5 Punkte, weil sie exakt richtig gefühlt hat. Mika liegt am zweitnächsten dran und bekommt 3 Punkte. Gabi und Jochen gibt er noch jeweils 1 Punkt und Anton geht leer aus.

Einspruch
Wenn sich ein oder mehrere Spieler ungerecht bewertet fühlen, dann können sie Einspruch einlegen. Alle anderen Spieler stimmen nun darüber ab, ob der jeweilige Einspruch berechtigt ist. Wenn der Einspruch abgelehnt wird, dann passiert nichts. Wenn er als berechtigt angesehen wird, dann erhält der betroffene Spieler einen Punkt mehr, als bisher bekam. Nur dann, wenn bei der Abstimmung ein Unentschieden erzielt wird, zählt die Stimme des Startspielers doppelt.
Die Punkte werden auf das Punkte-Wertungsblatt unter den Namen der jeweiligen Spieler geschrieben.

Eine neue Spielrunde und das Ende eines Durchgangs
Nach der Sitzordnung wird im Uhrzeigersinn der nächste Spieler zum neuen Startspieler. Dann wird gespielt, wie bereits erwähnt. Ein ganzer Durchgang endet dann, wenn jeder Mitspieler einmal der Startspieler war.

Die Vergabe der mitgebrachten Präsente
Nach jedem Durchgangsende werden die Gesamtpunkte von jedem einzelnen Mitspieler ermittelt. Wenn nur ein Spieler die Höchstpunktzahl hat, dann ist er der Durchgangssieger und darf sich eines der mitgebrachten Präsente auswählen, jedoch noch nicht öffnen.
Wenn mehrere Spieler die selbe Punktzahl haben, dann wird so lange weitergespielt, bis nach einer Runde ein Sieger feststeht. Nach einer Runde, nicht erst nach einem ganzen Durchgang! So bald ein Präsent gewählt wurde, beginnt ein neuer Durchgang. Alle Punkte werden vor dem neuen Durchgang gelöscht. Nach dem Ende des nächsten Durchgangs folgt wieder die Präsentauswahl des Durchgangssiegers und so weiter.

Das Ende des Spiels
Das Spiel endet dann, wenn alle Präsente vergeben wurden. Erst jetzt werden sie ausgepackt. 


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Kindergeburtstagsspiel: Es war einmal

Geschrieben von geburtstagswuensche.today am in Kindergeburtstagsspiele

Dieses Geburtstagsspiel für Kinder regt die Fantasie an und sorgt für gute Unterhaltung und humorvolle Wendungen während des Spiels. Es geht darum, ein eigenes Märchen zu erzählen. Alle Mitspieler müssen lesen können.

Benötigtes Spielmaterial
Die Eltern des Geburtstagskindes sollten bei der Vorbereitung des Spielmaterials behilflich sein. Fertigen Sie aus einem Plakatkarton oder Papier so viele Kärtchen an, dass jedem Kind für die Geburtstagsfeier 5 Kärtchen zur Verfügung stehen. Auf jedes Kärtchen schreiben Sie einen Begriff, der entweder direkt oder indirekt etwas mit einem Märchen zu tun hat. Zusammenhängende Begriffe, wie beispielsweise: Der böse Wolf – sind auch möglich. Die Kärtchen müssen so groß sein, dass sie wie Spielkarten in der Hand gehalten werden können.

Beispiele für die Begriffe auf den Karten
Rapunzel, Rotkäppchen, Dornröschen, Wolf, Zwerge, Hexe, Drache, Prinzessin, Königin, Prinz, König, Schloss, Ritter, Burg, Höhle, Drache, ein böser Wolf, eine kluge Hexe, ein starker Krieger – und so weiter.

Spielvorbereitung
Die Kärtchen werden gemischt. An jedes Kind werden reihum 5 Kärtchen verdeckt ausgeteilt. Jedes Kind nimmt seine 5 Kärtchen, sieht sie genau an und legt sie dann verdeckt einzeln nebeneinander vor sich nieder.

Spielbeginn
Ein Elternteil sollte das Spiel erklären und eine Runde lang überwachen. Das jüngste Kind wird ermittelt. Es beginnt mit dem unvollständigen Satz: Es war einmal … Dann muss es eine seine Kärtchen vom Tisch offen umdrehen und den unvollständigen Satz vervollständigen.

Beispiel
Das Kind sagt: Es war einmal … – und deckt die Karte: „Schloss“ auf. Nun muss es mit dem Begriff seiner Karte den Satz vervollständigen.
Es könnte beispielsweise sagen: Es war einmal ein Schloss.
Erlaubt wäre auch solch ein Satz: Es war einmal eine bezaubernde Prinzessin, die lebte in einem herrlichen Schloss.
Es ist somit erlaubt, etwas zu erfinden. Mehr als einen Satz von durchschnittlicher Länge sollte nicht gesprochen werden. Es geht in dem Spiel jedoch nicht um absolute Korrektheit, sondern um die Anregung der Fantasie und der Bildung einer lustigen und/oder spannenden Geschichte.

Spielverlauf
Wenn ein Kind seinen Satz beendet hat und den Begriff der Karte mit einbrachte, dann muss die verwendete Karte auf einen Ablagestapel verdeckt abgelegt werden. Die erste genutzte Karte bildet somit die Vorlage für den Ablagestapel.

Nach dem ersten Kind kommt in Richtung Uhrzeigersinn das nächste an die Reihe. Dieses Kind muss ebenfalls eine seiner Karten umdrehen und den Begriff darauf nutzen, um die Geschichte weiter zu erzählen. Dazu hängt es einen neuen Satz mit dem neuen Begriff an die Geschichte heran.
Danach wirft das Kind die verwendete Karte auf den Ablagestapel und das nächste Kind kommt an die Reihe. So wird reihum weitergespielt.
So bald ein Kind nur noch zwei verdeckte Karten vor sich liegen hat, muss es den Ablagestapel mischen und von oben zwei neue Karten ziehen. Diese Karten darf es ansehen und dann zu den anderen verdeckten Karten vor sich auf dem Tisch dazulegen.
Wenn das Nachziehen von neuen Karten vergessen wird, dann ist das nicht schlimm, So bald es bemerkt wird und das Kind an der Reihe ist, werden die Karten so weit aufgefüllt, dass das Kind nach seinem gesprochenen Satz wieder 4 verdeckte Karten vor sich liegen hat.

Spielende
Das Spiel endet nach dem Ermessen der Mitspieler. Solche Geschichten können je nach Verlauf und Lust der Spieler einige Stunden dauern. 


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Geburtstagsspiel: Wer hat’s drauf

Geschrieben von geburtstagswuensche.today am in Geburtstagsspiele für Erwachsene

Bei diesem Spiel geht es darum, das Können und Wissen der anderen Spieler richtig einzuschätzen, die eigenen Talente zu nutzen und clever zu bluffen.

Benötigtes Spielmaterial
  • Ein Papierblatt, eine Schreibunterlage und einen Schreibstift für jeden Mitspieler
  • Ein weiteres Blatt, auf dem die Namen aller Mitspieler in Spalten geschrieben werden (Punkte-Wertungsblatt)
  • Einen Tisch mit Stuhl und einem Sichtschutz
  • Ein Lexikon und/oder PC mit Internetanschluss, gute Ideen für Fragen
Besonderes Spielmaterial
Jeder geladene Gast bringt ein gut verpacktes Präsent im Wert zwischen beispielsweise 5 und 10 Euro mit.

Spielvorbereitungen
Jeder schreibt oben links auf das eigene Blatt seinen Namen. Das Punkte-Wertungsblatt wird vorbereitet und auf den Tisch gelegt. Das Lexikon, Rätselbuch, der PC oder andere Hilfsmittel werden auf dem Tisch bereitgestellt. Die mitgebrachten Präsente werden bereitgelegt. Wichtig ist, dass die Inhalte der Präsente nicht erkannt werden können.

Spielbeginn
Das Geburtstagskind beginnt das Spiel. Es setzt sich an den Tisch hinter den Sichtschutz und sucht sich aus einem Lexikon, dem Internet, einer anderen Quelle oder aus dem eigenen Gedächtnis eine Frage aus.

Anregungen für Fragen
  • Textaufgaben
  • Rätsel
  • Fragen zu – den Daten von bestimmten Ereignissen, den Farben von Fahnen, Fragen, wie beispielsweise: Welches Land ist größer? Welcher Berg ist höher? Welches Element ist leichter, schwerer …
  • Längere Kopfrechenaufgaben mit Addition, Subtraktion
  • Fragen, zum Beispiel: Wer hat die Glühbirne erfunden? Welcher Boxer gewann am häufigsten im Schwergewicht?
  • Welcher Schauspieler hat die Hauptrolle in dem Film …
Wichtig ist bei den Fragen, dass die richtigen Antworten zu 100% nachgewiesen werden können. Bei Kopfrechenaufgaben sollte der Fragesteller daher immer die Aufgabe mitschreiben, damit es am Ende keinen Streit bezüglich des Ergebnisses gibt. So: 3 + 11 – 4 +126 – 12= 124

Wenn das Geburtstagskind eine Frage ausgewählt hat, dann muss es diese allen Mitspielern laut mitteilen. Der Spieler, der die Frage stellt, darf in dieser Runde nur noch beim folgenden 2. Punkt mitmachen.

Der Spielverlauf
Die anderen Mitspieler haben nach der gestellten Frage 3 Aufgaben.
  1. Die Mitspieler müssen versuchen die richtige Lösung zu finden und diese geheim aufschreiben. Wenn jemand die richtige Lösung nicht kennt, dann muss er irgend etwas als Antwort aufschreiben.
  2. Die Mitspieler müssen danach die Namen von den Mitspielern aufschreiben, von denen sie denken, dass diese Spieler es drauf haben und die richtige Antwort wissen. Es ist erlaubt, keinen Namen aufzuschreiben. Der eigene Namen darf nicht aufgeschrieben werden.
  3. Die Mitspieler müssen laut bluffen und beispielsweise sagen: Ach, das ist doch einfach! Oder: Da kommt gewiss niemand drauf! Durch das Bluffen sollen die anderen Spieler diesbezüglich verunsichert werden, wer die Antwort tatsächlich kennt oder nicht. Dabei kann jeder seine Taktik beliebig oft ändern.
Wenn ein Spieler fertig ist, dann legt er sein Blatt verdeckt vor sich nieder. Wenn alle fertig sind, dann kommt es zur Punktevergabe.

Die Punktevergabe
Die Punktevergabe wird von allen gemeinsam geprüft. Jeder dreht sein Blatt offen sichtbar um. Nun lesen alle nach einer abgemachten Reihenfolge ihre Lösung vor und zeigen sie. Jetzt gibt der Spieler, der die Aufgabe stellte, die richtige Lösung bekannt. Jeder Spieler mit der richtigen Lösung bekommt dafür 3 Punkte auf dem Punkte-Wertungsblatt unter seinem Namen gutgeschrieben. Wer falsch geantwortet hat, der bekommt einen Punkt abgezogen. Jetzt beginnt in der selben Reihenfolge wie zuvor jeder Spieler damit, nacheinander die Namen der Spieler vorzulesen, von denen angenommen wurde, dass sie es drauf haben und die richtige Antwort wissen werden. Die Namen werden zur Überprüfung vorgezeigt. Für jeden aufgeschriebenen Spieler, der es tatsächlich drauf hatte und die Lösung wusste, bekommt der Spieler, der dies tippte, 2 Punkte gutgeschrieben. Für jeden Spieler, der aufgeschrieben wurde, jedoch falsch antwortete, wird ein Punkt abgezogen. So werden von jedem Spieler reihum die Punkte ermittelt.

Beispiel:
Tom dachte, dass es Gabi, Mika, Luna und Chris drauf haben und schrieb deren Namen auf. Gabi und Mika hatten es tatsächlich drauf. Für diese beiden erhält Tom nun jeweils 2 Punkte, also insgesamt 4. Luna und Chris hatten falsche Antworten. Dafür werden Tom insgesamt 2 Punkte abgezogen.

Minuspunkte
In diesem Spiel ist es möglich, dass ein Spieler Minuspunkte hat. Diese werden dann mit gemachten Pluspunkten aufgerechnet.

Eine neue Spielrunde
Macht vor dem Spiel eine Reihenfolge aus. In dieser Reihenfolge setzt sich nun der nächste Spieler an den Tisch und stellt eine Frage. Danach wird so gespielt, wie es beschrieben wurde.

Die Durchgangswertung und die Vergabe der mitgebrachten Präsente
Wenn jeder Spieler einmal als Fragesteller an der Reihe war, dann ist ein Durchgang beendet. Nun wird nachgesehen, wer am meisten Punkte hat. Der Spieler mit dem besten Punktestand darf sich eines der mitgebrachten Präsente auswählen. Ausgepackt wird es noch nicht! Wenn mehrere Spieler die selbe Punktzahl haben, dann wird so lange weitergespielt, bis nach einer Runde ein Sieger feststeht. Nach einer Runde, nicht erst nach einem ganzen Durchgang! So bald ein Präsent gewählt wurde, beginnt ein neuer Durchgang. Danach folgt wieder die Präsentauswahl des Durchgangssiegers und so weiter.

Das Ende des Spiels
Das Spiel endet dann, wenn alle Präsente vergeben wurden. Erst jetzt werden sie ausgepackt.


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Mein Schatz

Geschrieben von geburtstagswuensche.today am in Kindergeburtstagsspiele

Bei diesem Spiel geht es darum, die Anzahl von Centmünzen zu erraten, die alle Mitspieler vorzeigen werden. Jeder Spieler muss schreiben und kleine Zahlen addieren können.

Benötigtes Spielmaterial
  • Ein Papierblatt und einen Schreibstift für jeden Mitspieler
  • Ein weiteres Blatt, auf dem die Namen aller Mitspieler in Spalten geschrieben werden (Punkte-Wertungsblatt)
  • Für jeden Mitspieler 3 Münzen im Wert von je einem Cent
Besonderes Spielmaterial
Obst und kleinere Präsente, wie beispielsweise Buntstifte, Spitzer, Zeichenblöcke und so weiter. Die Menge bestimmen Sie, weil sie von der Teilnehmeranzahl abhängig ist. Als Anhaltspunkt gilt: Jedes Kind sollte die Chance auf mindestens ein Präsent haben.

Die Proberunde und der Spielbeginn
Alle Spieler setzen sich im Kreis zueinander und nehmen die 3 Münzen in die linke Hand. Jetzt kommen beide Hände hinter den Rücken. Nun nimmt jedes Kind entweder keine, eine, zwei oder drei Münzen in die rechte Hand und streckt nur diese Hand geschlossen nach vorne zur Kreismitte, während die linke Hand geschlossen hinter dem Rücken bleibt.
Jeder Spieler darf nun vom Geburtstagskind ausgehend im Uhrzeigersinn eine Zahl sagen. Die Zahl gibt den geschätzten Wert an, der sich in allen ausgestreckten Händen befindet.
Wenn jeder Spieler seinen geschätzten Gesamtwert laut genannt hat, dann öffnen alle Mitspieler ihre ausgestreckte Hand und zeigen die Anzahl ihrer Cents vor. Jetzt wird gemeinsam die Summe aller vorgezeigten Cents ermittelt. Wenn ein oder mehrere Spieler die richtige Zahl nannten, dann bekämen sie nun jeweils drei Punkte auf dem Punkte-Wertungsblatt gutgeschrieben.

Nun beginnt das richtige Spiel
Alle Spieler schreiben jetzt verdeckt und geheim auf Ihr Blatt die Summe der Cents, die sie gleich in der Kreismitte vermuten. Wenn dies jeder Mitspieler getan hat, dann beginnt die erste richtige Runde so, wie es in der Proberunde beschrieben wurde. Ein Unterschied ist, dass die aufgeschriebene Zahl auf dem Blatt von jedem Spieler gilt und nicht die, die gleich gesagt wird. Dabei darf geblufft werden. Das bedeutet, dass ein Spieler eine Zahl sagen darf, die nicht mit der aufgeschriebenen übereinstimmt. Dadurch können andere Spieler verunsichert werden und eventuell mehr oder weniger Cents in die Hand tun. Clevere Spieler ändern beim Bluffen immer wieder ihre Taktik.
Wenn jeder seine Zahl sagte und die rechte Hand von jedem Spieler ausgestreckt in der Mitte ist, dann öffnet jeder seine Hand und die Summe aller Cents wird ermittelt. Nun nimmt jeder sein Blatt, zeigt es offen vor und es wird nachgesehen, wer die tatsächliche Anzahl der Cents erraten hat. Wenn ein oder mehrere Spieler die richtige Zahl aufgeschrieben haben, dann bekommen diese Spieler auf dem Punkte-Wertungsblatt jeweils drei Punkte gutgeschrieben. Wenn kein Spieler die korrekte Summe aufschrieb wird ermittelt, welcher Spieler am nächsten an der tatsächlichen Summe dran ist. Wenn dies nur ein Spieler ist, dann bekommt er zwei Punkte auf dem Punkte-Wertungsblatt gutgeschrieben. Wenn mehrere Spieler gleichnah an der tatsächlichen Summe dran sind, dann bekommt jeder dieser Spieler nur einen Punkt gutgeschrieben.

Eine neue Spielrunde
Jeder Spieler muss die aufgeschriebene geschätzte Summe aus der Vorrunde auf seinem Blatt durchstreichen. Erst jetzt schreibt jeder seine neue Summe geheim auf. In der neuen Spielrunde wechselt der Spieler in Richtung Uhrzeigersinn, der zuerst seine Summe laut nennen und dabei bluffen darf. Der weitere Ablauf bleibt unverändert. Wenn jeder Spieler einmal damit an der Reihe war, als erster die Summe zu nennen, dann ist ein Durchgang beendet und es kommt zur Wertung.

Die Wertung und der Gewinner eines Schatzes
Auf dem Wertungsblatt werden nun die Punkte von jedem Spieler einzeln addiert und die Summe wird aufgeschrieben. Wenn nur ein Spieler die Höchstzahl erreichte, dann ist er der Gewinner eines Schatzes und darf sich ein Präsent wählen. Wenn mehrere Spieler die gleiche Höchstzahl haben, dann spielen nur diese Spieler weiter, bis ein Gewinner mit einer Höchstzahl feststeht. Nachdem sich der Durchgangssieger einen Schatz wählte, werden alle Punkte auf dem Wertungsblatt gestrichen. Danach beginnt ein ganz neuer Durchgang, bei dem wieder der Spieler mit dem lauten Nennen der geschätzten Summe beginnt, wie in der Vorrunde. So wird gespielt, bis auch in diesem Durchgang jeder einmal damit an der Reihe war. Danach wird wieder gewertet, der Schatzgewinner ermittelt und so weiter.

Das Ende des Spiels und mehr Spannung für die Schatzjäger
Wenn jedes Präsent vergeben wurde, dann endet das Spiel.
Das Spiel wird viel spannender, wenn ein Erwachsener die Präsente zuvor verpackt, sodass nicht gesehen werden kann, was sich darin befindet. Dabei gilt die Regel, dass keiner der Schatzgewinner seinen Schatz öffnen darf, bevor das Spiel endet. Dadurch weiß niemand, welche Schätze noch zu holen sind. Wertvolle Präsente können dabei beispielsweise in kleineren Kartons verpackt werden und weniger wertvolle in große Kartonagen. Dies kann gemischt werden, damit nie Sicherheit darüber besteht, welches Präsent ausgewählt wird. Ebenso ist es lustig, in ein weniger wertvolles Paket einen Stein mit einzupacken, damit es schwerer wird. Dadurch zeigt es sich erst am Ende des Spiels, wer einen richtigen Schatz erbeutet hat.

Variante
Es kann auch so gespielt werden, dass die Gewinner eines Schatzes ausscheiden. Dadurch geht das Spiel schneller und jeder bekommt einen Schatz. Der letzte übrige Spieler bekommt in diesem Fall den letzten Schatz, der noch zur Verfügung steht, wenn für alle ein Präsent bereitgestellt wurde.


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